Schmerztherapie/Triggerpunkte



In der internationalen Literatur werden je nach Sprachgebiet und Zeitraum verschiedene Begriffe in diesem Bereich verwendet.
Im deutschsprachigem Raum nennt man die Triggerpunkte auch Schmerzpunkte, Muskelhärte,Muskelverhärtung, Muskelverspannung, aber in der angloamerikanischen Literatur dagegen nennt man sie eher Myogelose, Myogelosis, Maximalpunkt, maximaler Schmerzpunkt, Triggerpoints / Triggerpunkte, Irritations­punkte, Tenderpunkte. Pathophysiologisch gesehen sind die Myogelosen gleich mit den Triggerpunkten, obwohl der Begriff Myogelose betont eher die tastbare Verhärtung der Muskulatur, während der Begriff Triggerpunkt die Schmerzhaftigkeit und das Auftreten der kontrakten Muskelbündel beschreibt.
Der Begriff Myogelose stammt aus dem altgriechischen wort mys, myos – Muskel und aus dem lateinischen wort gelu – Frost. Damit bezeichnet man eine gut umschriebene, tastbare, druckschmerzhafte Verdickung eines Muskels sowie Knoten­ oder Wulstbildung!

Die Behandlung von Triggerpunkten sollte von speziell geschulten Fachleuten durchgeführt werden. Ein solcher Triggerpunkt-­Therapeut ist darin geschult, mit einem Befund (bestehend aus Anamnese,Inspektion und Dehntests) die entsprechenden Triggerpunkte einzugrenzen und im Rahmen der anschließenden Behandlung systematisch und effektiv zu reduzieren. Der therapeutische Effekt ist sofort spürbar. Innerhalb der Behandlung werden die Schmerzbilder des Patienten reproduziert, dies lässt somit einen empirischen Beweis der Zugehörigkeiten zwischen Schmerzbild und Muskel zu. Zum Abschluss der Therapie wird ein weiterer Befund erhoben, um zu sehen in wie weit die Schmerzpunkte reduziert wurden bzw. vollständig beseitigt wurden.

Praxis Langner Stuttgart Vaihingen